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Der Beginn des Doppel Lebens.

Nach dem Tod meines Opas, meines guten Feundes und einer Freundin die sich selbst das Leben nahm begann ich zu zweifeln. Ich zweifelte daran, dass ich es anscheinend mehr verdient habe, als so viele andere, weiter zu leben. Ich begann mit dem Ritzen und dem Rauchen. Die Sache mit dem Ritzen war für mich in dieser Zeit relativ schnell gegessen, aber das Rauchen habe ich bis heute nicht aufgehört. Das Leben ging weiter. Ich fing an zu saufen und zu den 'coolen Kids' zu gehören. Ich hatte immer wieder meine 'Phasen'. Die denen ich von diesen 'Phasen' erzählte nannten es Depressionen, aber ich war nicht sehr überzeugt davon, deswegen blieb es für mich nur bei 'Phasen'. Ich hatte keine Lust raus zu gehen, habe mich für ein paar Tage isoliert und verfiel in regelmäßige Heulkrämpfe. Hätte ich niemandem davon erzählt, hätte es niemand mitbekommen, denn sobald ich das Haus verließ oder meine Eltern nach Hause kamen war ich wieder das freundliche Mädchen. Die die immer lacht und Spaß hat. Ja.. nach Außen hin. Wenn ich dann wieder alleine war, versank ich wieder. Diese Phasen hatten immer mehr Abstände und wurden immer kürzer. Schlussendlich verfiehl ich wieder in ein 'normales' Leben. Bis Anfang dieses Jahres. Ich weiß nicht wieso, aber der Druck in mir fing an sich zu steigern. Ich hatte keine Chance mehr. Ich war müde. Müde von allem, vom so tun als wär ich glücklich. Vom nett sein. Einfach müde von diesem falschen Leben. Eines Tages, fand ich eine Rasierklinge irgendwo bei den Sachen meiner Mutter. Ich nahm sie und hoffte das meine Mutter es nicht bemerkte. Das tat sie auch nicht. Ich lag also immer wieder in meinem Bett und begann zu weinen. Es war so viel das sich anstaute, sodass ich mich fühlte als würde es mich von Innen heraus verreißen wenn ich weinte. Meine Brust stand unter Druck, so als würde man immer mehr Luft hinein pumpen. Und es wurde nicht besser, da ich nicht aufhören konnte zu weinen. Irgendwann war ich dann an dem Punkt, an dem ich keine Luft mehr bekam, der Druck immer größer wurde und ich trotz allem nicht aufhören konnte zu weinen. Ich nahm die Rasierklinge. Setzte an, und ließ alles raus. Geschockt von mir selbst hörte ich auf zu weinen. Der Druck ließ nach, und die Sucht begann.

11.5.13 13:26

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